tacko!Seppo gewinnt an Fahrt!

Obwohl tacko!Seppo technisch und gestalterisch betrachtet gar kein Blog ist, wird es in den Sportblogcharts gelistet. Dass dieses zarte Pflänzchen es dabei schon auf den 44. Platz geschafft hat, ist natürlich eine Sensation und nicht zuletzt einem gewissen Werbefeldzug meinerseits geschuldet. Dass ich es dieses Mal nicht als Blog aufziehe, macht es sehr schwer, wirklich Reichweite zu generieren, da vor Reichweite immer Relevanz steht und die muss ich mir erst erarbeiten, wobei es mir nicht primär um Zahlen geht, sondern darum, dass sich zumindest gelegentlich sportaffine Menschen auf diese Seite verirren und womöglich für ein, zwei Artikel verweilen, um irgendwann einmal wiederzukommen. Und das klappt natürlich nur, wenn ein gewisser Fundus an Inhalten vorhanden ist, was eine Frage der Zeit sein dürfte.

Der Beginn vor einigen Wochen war alles andere als einfach, obwohl ich bereits einige Erfahrungen durch das seppolog habe sammeln können, einem Blog mit mehr als 8.000 Abonnenten! Die meisten Erfahrungen daraus bringen mir für tacko!Seppo allerdings erschreckend wenig, zumal die Crosspromotion nicht gelungen ist. seppolog-Leser haben es überwiegend gehasst, dass ich über Sport schrieb, sodass ich diese noch eher junge Leidenschaft von mir nach hier ausgelagert habe. Eine frühere Leserin schrieb mir kürzlich, dass sie das gar nicht gut finde und dass es mein Schreiben über Sport nun wirklich nicht brauche.

Dass ich jene Leser nicht überzeugen kann, war mir natürlich von vornherein klar. Dieser Blog, der keiner ist, ist etwas völlig anderes, wobei ich noch nicht ganz genau weiß, wohin er sich entwickelt. Erst seit einigen Tagen erahne ich die ersten Konturen und habe darüber hinaus noch große Pläne, die aber alle noch ein bisschen Zeit brauchen und im Grunde auch Mitarbeiter. Das Pflegen einer Seite ist deutlich umfangreicher als das eines Blogs. So will ich in naher Zukunft massiv Videos implementieren und natürlich einen Yotube-Kanal bestücken. Das kann alles fantastisch scheitern und im Sande verlaufen, doch versuchen kann man es ja mal. Gerade heute bekam ich viel positive Resonanz, was mich schwer motiviert!

Und es motiviert mich für mein eigenes Sporttreiben: Solange ich die Planche nicht beherrsche, kann ich hier auch keine Anleitung zur Planche anbieten. Das wäre wohl kaum glaubwürdig!

Zuletzt musste ich die für mich neue Erfahrung machen, dass man Prügel einstecken können muss, wenn man sich in bestimmten Fachbereichen öffentlich äußert. Gerade im Bereich des Kraftsportes herrscht ein Krieg der Dogmen, der nur dann lustig zu beobachten ist, wenn man nicht in der Schusslinie steht. Nun stand ich allerdings einmal mittendrin und ziehe meine Lehren daraus!

Was immer ich hier an Behauptungen aufstelle und als Fakten verkaufe, das prüfe ich eingehend. Behaupte ich also, isoliertes Training sei widernnatürlich, dann hat das Hand und Fuß. Doch sollte der Leser eben nicht daraus schließen, dass man es deshalb unterlassen sollte! Das Fliegen im Flugzeug ist ebenfalls widernatürlich und dennoch eine Errungenschaft. Wobei ich persönlich Fliegen ablehne …

Trotz dieses kleinen prügelbedingten Stimmungsknicks bin ich hochmotiviert, aus dieser Seite im Laufe der nächsten Monate und hoffentlich Jahre etwas Großes und Brauchbares zu machen. Wenn Ihr Anregungen habt, dann lasst es mich wissen, gleich hier in den Kommentaren, per E-Mail  oder via Instagram!